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Schnupfen- Ursachen und Therapiemöglichkeiten

Die kalte Jahreszeit ist da und mit ihr steigt auch die Zahl der Patienten mit Atembeschwerden durch die Nase. Wenn die Nase läuft, leidet man selten an einer ernsten Erkrankung, aber wie jeder weiß, an einer sehr unangenehmen Befindlichkeitsstörung.

Dabei haben wir als Patient alles getan: wir haben uns warm angezogen, uns gesund ernährte leeren, waren an der frischen Luft unterwegs, haben uns in den öffentlichen Verkehrsmittel die leeren Abteile ausgesucht, wenig Hände geschüttelt und in der Sauna geschwitzt.

Dennoch hat uns der Schnupfen erwischt und reduziert unser Wohlbefinden erheblich. Dabei muß es gar nicht ein Rhinovirus gewesen sein, der uns zu schaffen macht, denn auch die ersten Pollen, die Frühblüher wie Erle, Haselnuß und Birke sind in der Natur unterwegs.

Durch die Folgen von Globalisierung und Klimaerwärmung bekommen wir heute mit Substanzen Kontakt, gegen die wir allergisch sind und mit denen wir früher nie Kontakt gehabt hätten, z.B. ein Waschmittel aus China, ein Gewürz aus Australien, aber auch durch Veränderung unserer Lebensgewohnheiten wie Fußbodenheizung und die Verbreitung von Klimaanlagen sorgen für Belastung unserer Nasenschleimhaut.

Beim Schnupfen gibt es eine Vielzahl von auslösenden Faktoren. Die klassische Virusgrippe spielt heute nur noch im Abstand von vielen Jahren eine Rolle. Der Hauptteil der Schnupfenerkrankungen ist den kalten Temperaturen im Winter, wie der trockenen Luft omöopathischerüber das ganze Jahr verteilt und den vielen allergenen Substanzen zuzuschreiben.

Daher ist es schwierig bei der Vielzahl von schnupfenauslösenden Substanzen und Faktoren das richtige Arzneimittel für den jeweiligen Patienten auszuwählen.

Die richtige Virusgrippe, die Influenza wird durch die Grippeviren hervorgerufen. Komplikationen wie Lungenentzündungen oder Herz-Kreislauf-Belastungen erschweren diese Erkrankung gerade für ältere,  mehrfach erkrankte oder geschwächte Menschen und lassen sie zur lebensbedrohlichen Gefahr werden.

Fast jede Erkältung beginnt mit einem trockenem Gefühl in der Nase, oft mit Brennen und Niesreiz. Dazu kommt ein unangenehmes Kratzen im Hals. Auslöser sind die Rhinoviren oder Picornaviren, von denen man heute mehr als 100 verschiedene Typen kennt. Die Über-tragung erfolgt, wie man heute weiß, nicht durch Tröpfcheninfektion sondern von Hand zu Hand.

Nach 24 bis 48 Stunden machen sich Schnupfen, Heiserkeit und Husten bemerkbar. Die Nasenschleimhaut sc denn Bestandteilhwillt an. Die Riechfunktion ist beeinträchtigt.

Die gebildete Infektion bewirkt eine Mehrdurchblutung der Nasenschleimhaut. Dadurch wird zunächst ein wässrig-seröses Sekret gebildet, das die Nase zum Laufen bringt. Die verstopfte Nase stellt sich erst später ein, wobei ein schleimig- visköses Sekret sichtbar wird. Oft ist leichtes Fieber meßbar, bei Kindern kurzfristig sogar hohe Temperaturen.

Leidet der Patient an Kopfschmerzen,  Druck im Kopf oder einer leichten Schwerhörigkeit, kann dieses auf eine sogenannte Sinusitis, auf eine Entzündung im Bereich der Kiefernhöhle, der Stirnhöhle, der Siebbeinhöhle oder der Keilbeinhöhle hinweisen.

Stellt man gelblich-dickliches Sekret fest, liegt der Verdacht einer zusätzlichen Infektion durch Bakterien vor. Hier kann oft nur der Arzt mit einer Unterstützung mit einer Antibiotikaverordnung helfen.

Welche Möglichkeiten stehen zur Eigentherapie zur Verfügung, wann ist ein Arztbesuch besser?

Patienten mit einem virusbedingten Schnupfen und unkompliziertem, zeitlich kurzfristigem Schnupfen können durch die Lockerung der Arzneimittelverschreibungsverordnung, die uns eine riesige Anzahl rezeptfreier Medikamente, sich selbst mit oder ohne Beratung in der Apotheke behandeln. Es bedarf aber doch einiger Erfahrung allergischen Schnupfen von viralem, trockenem, bakteriell überlagertem Schnupfen und anderen Erscheinungen zu unterscheiden. Hier hilft die Apotheke des Vertrauens vor Ort mit erfahrungsbedingtem Rat weiter, um die vielen Nasensprays,- bzw.-tropfen, Tabletten und Kapseln, Tropfen und Säfte zur Einnahme, zur Inhalation zu unterscheiden. Dazu kommt noch die Frage nach homöopathischer, pflanzlicher und allopathischer Behandlung.

Welche Forderungen sind nun an ein rhinologisches Medikament zu stellen ?

Wie behandelt man Schnupfen  ?

Für eine möglichst schnelle Wirkung, die die unangenehme Schwellung der Nasenschleimhaut bekämpft, wird bei fast alle Herstellern  in der Regel die sogenannten Alpha-Symphathomimetika zur Therapie eingesetzt. Fast alle Hersteller verwenden den Wirkstoff Xylomethazolin manche mit Zusätzen wie Dexpanthenol  ( z.B. Nasic ), Meersalzwasser ( z.B. Snup® ). Obwohl der Wirkstoff identisch ist, wirken nicht alle Nasensprays oder-tropfen nicht gleich. Auch der Preis zwischen den Präparaten und anbietenden Apotheken ist nicht gleich, hier sollten Sie durchaus Preise vergleichen, das Internet ist nicht immer billiger, aber hier liegt die Entscheidung bei Ihnen. Die medizinische Wirkung liegt in der „ Abbdichtung“ der durch Pollen, Chemikalien und andere Allergene ausgelöste Erweiterung der Schleimhäute in Nase und Auge, aber auch in der Haut am Körper. Aber Vorsichtig: die abschwellenden Nasentropfen erhöhen den Blutdruck, was vor allem bei Babys und Kleinkindern sowie Hypertonikern ein Problem ist,

Liegt eine Nasennebenhöhlenentzündung vor, helfen für den Tag eher lösende Präpararate, wie z.B. Sinupret®, die auf pflanzlicher Basis wirken und inzwischen sogar für veganer, da milchzuckerfrei, geeignet sind. Für eine ruhige Nacht kann ein abschwellendes Präparat durchaus verwendet werden. Bei der Wahl sollte man zum konservierungsfreien Nasenspray greifen, da die wirksame Flüssigkeit nicht mit der Pipette, die in die Nase eingeführt wird, in Berührung kommt.

Der allergische Schnupfen !

Gleichzeitig mit den trockenen Augen nimmt auch die Zahl der trockenen Nasen durch die  sprunghafte Zunahme der Klimaanlagen zu. Auch hier hilft Anwendung natürlicher Substanzen wie z.B. Emser Salz. Die Globalisierung läßt uns mit viel mehr Pollen und Chemikalien Kontakt haben, als noch vor wenigen Jahren. Hier sind nicht nur Augen und Nasen betroffen, sondern auch die Haut des ganzen Körpers. Loratadin und Cetirizin sind hier die freiverkäuflichen Wirkstoffe, die in Tablettenform einmal täglich angewendet werden, das Allergiehormon Histamin von den Wirkorten verdrängen und damit die Symptome verschwinden lassen.

Das Hormon Histamin ist in kleinen Bläschen im Körper gesammelt. Bei Berührung mit einem Allergen, gleich ob Pollen oder Chemikalie öffnen sich die Histamin Bläschen und das Histamin entfaltet seine Wirkung. Einmal ausgeschüttetes Histamin kann nicht mehr an seiner Wirkung gehindert werden, d.h. gleich ob Regen oder Sonnenschein, der Patient hat keine Pause bei der Medikamenteneinnahme. Daher werden Medikamente mit Cromoglicin als Wirkstoff heute kaum noch eingesetzt, zumal die beiden Substanzen Cetirizin und Loratadin zusammen mit den neuen Wirkstoffen wie Azelastin ( Augen- und Nasentropfen/-spray ) sofort wirken, das Hormon vom Wirkort vertreiben kann und damit nur bei schönem Wetter und Pollenflug des individuellen Allergens angewendet werden muß.

Leider werden nichtverschreibungspflichtigen Arzneimittel ab dem 12. Geburtstag nicht mehr von der Krankenkasse bezahlt, obwohl mit dem Jugendarbeitsschutzgesetz und dem Arbeitsverbot vor 16 Jahren, eine Lücke klafft.. Hier können wir den betroffenen Familien nur den Gang zum Arzt empfehlen, der erstattungsfähige verschreibungspflichtige Arzneimittel kennt und verordnen kann.

Neu sind auch Nasennsprays mit den Substanzen wie Mometason oder das Cortison Beclometason freiverkäuflich. Auch hier kann ein Vergleich von Preis und Präparaten  zwischen Herstellern und Apotheken helfen, da viele Präparate noch relativ unbekannt sind.

Allein die Vielzahl und Preisunterschiede bei den Klassikern wie Cetizintablettenherstellern plus die Angebote vieler Apotheke sind kaum zu überblicken, Preise im Internet oft nicht mehr aktuell, wie eine unabhängige Umfrage feststellte.

Orale Rhinologika ?

Kapseln und Säfte zur Behandlung des erkältungsbedingten Schnupfen, ebenso Säfte haben Ihre Bedeutung werden Nebenwirkungen auf den Kreislauf stark eingebüßt.

Für die Behandlung des Schnupfens mit homöopathischen Arzneien, haben wir eine Tabelle im Anhang beigefügt, wobei für die Selbstmedikation Medikamente wie Grippheel ®usw. in der Beratung eine große Rolle spielen.

 

Homöopathische Einzelmittel ( Dilution, Globuli, Tabletten oder Trituration )

 

Allium Cepa D6:

Symptomatik: tränende Augen, juckende Augen, Laufende Nase

Luffa D6

Nach Nasentropfenabusus. Die Nasenschleimhaut wird feuchter und wieder aufgebaut.

Aber:durch die Befeuchtung kann sich leichter ein Schnupfen entwickeln

Anwendung: 3 Wochen lang, dann Pause für 3 Wochen und wieder 3 Wochen Therapie

Sambuccus D 3 :

Besonders geeignet bei Säuglingen und Kleinkindern

Camphora D 2 :

Anwendung nur bei ERWACHENEN ! Bei beginnender Erkälung, Kreislaufschwäche, Frösteln, leichtem Kitzeln in der Nase. 3 x hintereinander im Abstand von 15 Minuten 3 Tropfen oder Globuli einnehmen, aufhören sobald Reaktion einsetzt

Dulcamara D4.

Der Auslöser des Schnupfens ist Kälte, die Nase „ läuft“ in der Folge, Kopfschmerzen und Bronchialbeschwerden stellen sich ein

Nux Vomica:

Was wir al Medikament gegen Schwangerschaftserbrechen kennen ist angezeigt bei Genußmittelabusus. Für Menschen, die morgens schlecht aus dem Bett kommen und abends schlecht hinein.

Kalium bichromaticum D 6

Die Zunge ist gelblich belegt, schleimfetzen und Krusten werden ausgeschneutzt, periodische Kopfschmerzen über der Nasenwurzel, über den Augen und der Stirnhöhle, Verschlimmerung durch Kälte

Dosierung HOMÖOPATHIE Allgemein:

5-7 Tropfen oder Globuli = 1 Tablette

Bei akuten Beschwerden eine Gabe, subchronisch 3-5 c täglich eine Gabe

Fachapotheker Alexander Weigt

 

 

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